Die US-amerikanische Schauspielerin Christina Applegate ist nach einem rund viermonatigen Krankenhausaufenthalt in Los Angeles wieder in ihr Zuhause zurückgekehrt. Dies berichten US-Medien unter Berufung auf das direkte Umfeld der 54-jährigen Emmy-Preisträgerin. Nach Angaben aus ihrem Umfeld geht es der Darstellerin den Umständen entsprechend gut und alle Beteiligten zeigen sich erleichtert über die Fortschritte. Applegate war seit Ende März stationär behandelt worden, wobei die genauen medizinischen Ursachen für die Einweisung von offizieller Seite bisher nicht öffentlich detailliert wurden. Für ihre Anhängerschaft gibt die Rückkehr in die eigenen vier Wände nun ersten Anlass zur Entwarnung.
- Christina Applegate wurde nach rund vier Monaten aus der Klinik in Los Angeles entlassen.
- Die 54-jährige Schauspielerin leidet an Multiple Sklerose, die im Jahr 2021 diagnostiziert wurde.
- Trotz gesundheitlicher Einschränkungen wandte sich Applegate während des Aufenthalts optimistisch an ihre Fans.
Monatelange Sorgen um die Schauspielerin
Die Nachricht von der Hospitalisierung der Künstlerin wurde Ende März bekannt. Damals berichteten US-Medien wie „Daily Mail“ und „Page Six“ über den besorgniserregenden Zustand von Applegate und beriefen sich auf Sorgen aus ihrem Umfeld. Mitte April meldete sich die Mimin schließlich selbst über soziale Netzwerke zu Wort. Zu einem Foto ihres Buchs „You With The Sad Eyes“ bedankte sie sich für die Welle an Genesungswünschen und betonte, dass sie jeden Tag stärke werde.
Trotz der ständigen gesundheitlichen Herausforderungen zeigte sich Applegate zuversichtlich und erklärte, sich vorübergehend ganz auf ihre Genesung zu konzentrieren.
Ein öffentlicher Umgang mit der MS-Diagnose
Im August 2021 hatte Applegate ihre Diagnose Multiple Sklerose öffentlich gemacht. Bei MS handelt es sich um eine chronische Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das körpereigene Immunsystem Strukturen im Gehirn und Rückenmark angreift. Dies führt typischerweise zu einem breiten Spektrum neurologischer Symptome, deren Verlauf von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein kann.
Applegate wählte von Beginn an einen sehr transparenten Weg im Umgang mit den Beschwerden. In einem gemeinsamen Podcast mit der ebenfalls an MS erkrankten Schauspielerin Jamie-Lynn Sigler spricht sie regelmäßig offen über Begleiterscheinungen wie schwere Übelkeit, Schwindelgefühle oder geschwollene Gliedmaßen. Ein Sprecher verwies zudem darauf, dass die Schauspielerin eine lange Vorgeschichte komplizierter medizinischer Probleme habe, über die sie in ihrem Buch und in ihrem Podcast erfrischend offen gesprochen hat. Ob der jüngste Klinikaufenthalt direkt mit der Schubsituation ihrer MS-Erkrankung zusammenhängt, kommentierten weder sie noch ihr Management.
2>Rückzug aus der aktiven Schauspielkarriere
Christina Applegate erlangte internationale Bekanntheit durch ihre Rolle der Kelly Bundy in der Erfolgs-Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ sowie durch Kinofilme wie „Anchorman“. Ihre letzte große Hauptrolle spielte sie in der Comedy-Serie „Dead to Me“, deren dritte Staffel bereits unter den erschwerten Bedingungen ihrer Erkrankung gedreht wurde. In der Folge entschied sich die Darstellerin, ihre aktive Schauspielkarriere vorerst zu beenden.




























