Eine berufliche Kehrtwende prägt die Berichte um die geplante Rückkehr von Herzogin Meghan und Prinz Harry nach Großbritannien: Die 45-jährige US-Amerikanerin soll ein konkretes Rollenangebot für ein britisches Film- oder Serienprojekt vorliegen haben. Das australische Portal „news.com.au“ bezeichnete die Offerte sogar als einen zentralen Beweggrund für den bevorstehenden Umzug aus dem kalifornischen Montecito. Branchenberichten zufolge dementierten Personen aus dem Umfeld des Paares entsprechende Ausführungen gegenüber der BBC nicht, was die Spekulationen über eine Wiederaufnahme ihrer Schauspielkarriere weiter anheizt.
- Ein Rollenangebot in Großbritannien gilt laut Berichten als wichtiger Auslöser für die Rückkehr der Sussexes.
- Branchenmedien berichten über Gespräche zu einer Rolle in der Netflix-Serie „The Gentlemen“.
- Die Kinder Archie und Lilibet wurden bereits für das im September beginnende Schuljahr in England angemeldet.
Aussagen und Branchenberichte befeuern Comeback-Spekulationen
Die Diskussion über Meghans Rückkehr vor die Kamera rückt ihre früheren Äußerungen wieder in den Mittelpunkt. Als sie 2018 nach der Verlobung mit Prinz Harry ihre Hauptrolle als Rachel Zane in der Anwaltsserie „Suits“ nach sieben Staffeln aufgab, beschrieb sie den Schritt ohne Groll.
Damals bezeichnete Meghan den Ausstieg aus der Anwaltsserie im BBC-Interview nicht als Verzicht, sondern ausdrücklich als „ein neues Kapitel“.
Nun verdichten sich die Anzeichen, dass dieses Kapitel doch nicht endgültig abgeschlossen ist. Wie die Fachmagazine „The Hollywood Reporter“ und „Variety“ berichten, befinde sich die Herzogin in fortgeschrittenen Gesprächen für eine Rolle in der dritten Staffel der Netflix-Serie „The Gentlemen“ von Regisseur Guy Ritchie. Zwar liegt noch keine offizielle Bestätigung von Netflix vor, doch der Schritt würde an ihren jüngsten Gastauftritt in der Komödie „Close Personal Friends“ anknüpfen, in der sie sich selbst spielt.
Ein straffer Zeitplan für die Rückkehr nach England
Der zeitliche Ablauf des Umzugs nimmt bereits konkrete Formen an. Noch vor Ende August wird die Familie in Großbritannien erwartet, um pünktlich zum Schulstart im September vor Ort zu sein. Der siebenjährige Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet wurden bereits an britischen Schulen angemeldet. Statt auf königlichem Anwesen wird die Familie ein privates Haus außerhalb von London beziehen.
Für den 77-jährigen König Charles III. bedeutete ein erstes Treffen auf dem Landsitz Highgrove im Juli das erste persönliche Wiedersehen mit seinen Enkelkindern seit mehr als vier Jahren.
Von den dauerhaften Umzugsplänen soll der Monarch zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nichts gewusst haben. Für die Sussexes markiert der Schritt eine langfristige Verlegung ihres Lebensmittelpunkts, nachdem sie Großbritannien im Jahr 2020 verlassen hatten.
Freiräume als private Royals
Aus der institutionellen Rolle der Sussexes folgt, dass sie weiterhin als private Personen und ohne offizielle Aufgaben für die Krone agieren. Für das Paar bedeutet das, dass es seine finanziellen Mittel und beruflichen Projekte eigenständig organisieren kann. Der Verbleib ihres Anwesens in Montecito sowie der Verbleib ihrer Produktionsfirma Archewell Productions in den USA verdeutlichen, dass die Herzogin und Prinz Harry künftig eine internationale Ausrichtung zwischen den USA und Europa anstreben.
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